GESCHICHTE DES VEREINS

Im Rahmen der Welt-AIDS-Konferenz 2002 in Barcelona und Gesprächen mit Mitarbeitern anderer Organisationen, die sich um die Vermittlung von Patenschaften kümmern, reifte in Marianne Rudolf der Entschluss, in Deutschland eine ähnliche Institution zu gründen.


Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember 2003 erschien im „Schwäbischen Tagblatt“ in ihrem Wohnort Tübingen ein Artikel über ihr Vorhaben. Daraufhin meldeten sich über 40 Interessenten für eine mögliche Patenschaft - darunter auch die drei Mitstreiterinnen, die ihr zur Vereinsbildung noch gefehlt hatten. Im Jahr 2004 gründete Frau Rudolf dann zusammen mit sechs weiteren Frauen den Verein AIDS-Waisen International e.V. und ließ ihn im Vereinsregister Tübingen eintragen.


Durch die vielen Kontakte aus ihrer jahrelangen beruflichen Tätigkeit in der Entwicklungshilfe in Afrika entstand die Partnerschaft mit FORCE-CAM in Kamerun, die sich als geeignete Organisation für die Verpflegung der Kinder vor Ort empfahl. Auch im südafrikanischen Dorf Pietermaritzburg wurden anfangs Hilfsprojekte unterstützt.


Im Jahr 2008 besuchte Verena Smykalla, die sich zu dieser Zeit neben ihrem Studium in Tübingen beim Verein ehrenamtlich engagierte, zum ersten Mal den Projektpartner FORCE-CAM und lernte dabei den Vorsitzenden Herrn Edison Chimi Yuniwo und die kamerunischen Patenkinder kennen.


Zum Ende des Jahres 2013 gab Frau Rudolf ihre Vorstandstätigkeit nach Jahren, in denen sie den Verein maßgeblich vergrößert und stabilisiert hatte, ab. Nach einer kurzen Interimszeit übernahmen im Sommer 2014 die langjährigen Mitglieder Susanne Höckh, Sabine Seibold und Verena Smykalla den Vorstand, um den Verein fortan zu führen.


Nach Einarbeitung in die Vereinstätigkeiten führten Frau Höckh und Frau Smykalla im April 2016 einen Projektbesuch in Kamerun durch, um die Zusammenarbeit mit FORCE-CAM zu vertiefen und ein besseres Verständnis der Bedürfnisse vor Ort zu entwickeln.